Donnerstag, 26. Februar 2015

Sexy Fast-Food Fashion

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Sexy Fast-Food Fashion

Hand aufs Herz: Wie geht es Ihnen, wenn Sie von einer langen Party-Nacht auf dem Heimweg sind ? Gehen Sie direkt über los – oder machen Sie doch noch einen Abstecher in den nächsten Burger-Laden oder die Pommesbude an der Ecke? Sie sind noch high vom Feiern und plötzlich packt Sie die Lust… . Nein, ich meine nicht (nur) die Lust, an die Sie gerade vermutlich denken, sondern an die Lust auf Fast Food. Aber nicht nur nach der Party sind Pizza, Pommes und Burger sexy. Das findet zumindest Jeremy Scott, Designer von Moschino. Er verlieh dem bekannten gelben M auf rotem Hintergrund eine ganz neue Bedeutung. Pommesverpackungen wurden als Handtasche zweckentfremdet, die Arbeitskluft der Mitarbeiterinnen hatte ihren großen Auftritt als Abendkleid und manch ein Model wurde auch zur Schokolade umgestylt. Diese Kollektion trägt den einfachen und eingängigen Titel „I’m loving it“, der Fast-Food-Fans bekannt vorkommen dürfte… Auch Popsängerin und Fashion-Ikone Katie Perry hat sich diesem Trend angeschlossen und zeigte sich fröhlich als überdimensionale Salami-Pizza auf dem roten Teppich.


Seitdem ist die Italo-Spezialität zur beliebten Inspiration der fashion-crowd geworden. Der Trend zum Anbeißen findet sich in einem weiten Sweatshirt mit dem Aufdruck „Pizza Slut“ (dt.: Pizza- Schlampe, ein kleines Wortspiel mit dem Namen einer amerikanischen Pizza-Kette), oder einem Abendkleid mit einem Pizza-Bustier. Doch nicht nur bei den Designern, sondern auch in der Fashion- und Beauty-Fotografie sind Leckereien ein beliebtes Accessoire. Der New Yorker Beauty-Fotograf Jamie Nelson inszenierte zum Beispiel Face-Shots, während sein Model an einem bunten Eis schleckt. Die Fashion-Welt ist sich einig: Fast Food ist sexy. Ob als Accessoire in eleganten Fotostrecken oder als Kleidungsstück. Denn nicht nur die heiß ersehnten Snacks nach einer wilden Party-Nacht machen den Betrachter „hungrig“, sondern auch die herumlaufenden Pommes, Pizzas und Co.

Text: Stella Kirchner
Fotografie: Salima Kehr

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Montag, 23. Februar 2015

Beauty goes Bauhaus

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Beauty goes Bauhaus

Wie eng Kunst und Beauty verbunden sind, zeigt in diesem Frühjahr Artdeco: In Zusammenarbeit mit dem spanischen Modedesigner Emilio de la Morena ent-stand der neue Look für Frühjahr und Sommer. Morena ist von den einfachen und geometrischen Formen der Bauhaus-Ära fasziniert – und es ist kein Wunder, dass seine Kollektion dem Schweizer Künstler und Architekten Max Bill gewidmet ist, der als „Bauhaus-Jünger“ gilt. Sein Gemälde „graphische Reihen“ stand Pate für die limitierte Beauty Box-Design, die im Mittelpunkt der aktuellen Make-up Linie von Artdeco steht.


Die Farben dieser Kollektion überzeugen mit gekonnten Kontrasten aus kräftigem Pink und dunklem Violett mit zarten Pastellen wie Rosé und Mint. Dieser Grünton spielt bei dem extravaganten Augen-Make-up der Saison eine besondere Rolle: Im inneren Augenwinkel auf-getragen und sanft nach oben verwischt, schafft er ganz neue, farbige Akzente.

Text: Andrea Abrell
Fotografie: Artdeco

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Dienstag, 17. Februar 2015

Sarah Endres im Gespräch. „Mode ist Ausdruck von Stimmung und Persönlichkeit“

http://fashioners.de/pdf/fashioners_de_S37_16_02_15.pdf


Sarah Endres im Gespräch | „Mode ist Ausdruck von Stimmung und Persönlichkeit“

Miu Miu, Missoni, Moncler, Alberta Ferretti, Christoph Lemaire und die Vogue haben eines gemeinsam: Sie alle glauben an das Talent des 18-Jährigen Nachwuchsmodels Sarah Endres. Die Schülerin aus Pfinztal bei Karlsruhe hat erst im März letzten Jahres bei SMC ihre Model-Karriere begonnen und innerhalb weniger Monate die Laufstege von Mailand und Paris erobert, was einmal mehr auch für die Stärke des „SMC Model Managements“ spricht. Gemeinsam mit ihrer Schwester Evangeline, die ebenfalls modelt, ist sie in den Modehauptstädten Europas von Casting zu Casting gezogen und hat Laufsteg-Jobs für viele international bekannte Marken ergattert. „Wenn meine Schwester mit dabei ist, fühle ich mich wie zu Hause. Wir haben eine sehr enge Beziehung“, schwärmt Sarah. Der Casting-Marathon habe auch keinen Druck auf sie aufgebaut. „Ich gehe noch zur Schule und wohne zu Hause, da bin ich nicht zwangsläufig auf das Geld angewiesen und kann es auch verkraften, hin und wieder nicht gebucht zu werden“, gibt sich Sarah gelassen. Doch trotz ihrer Erfolge in der heiß umkämpften Fashion-Industrie pausiert sie für die nächsten Monate von der Glitzer- und Glamour-Welt. „Im Frühjahr bereite ich mich auf mein Abitur vor. Aber danach möchte ich das Modeln erst einmal zu meinem Hauptberuf machen und international richtig durchstarten“, erklärt das selbstbewusste Nachwuchsmodel, „wenn ich dann ein paar Jahre erfolgreich gearbeitet habe, kann ich mir auch ein Studium im Bereich





Kommunikationswissenschaften und Public Relations vorstellen.“ So könnte sie auch nach dem Modeln weiterhin in der Fashion-Branche arbeiten. Mode ist für Sarah Endres schon immer ein wesentlicher Bestandteil in ihrem Leben gewesen. „Ich habe mich schon sehr lange für Design und die Wirkung unterschiedlicher Kleidungsstile interessiert. Mit meiner eigenen Kleidung drücke ich meine Persönlichkeit und meine Stimmung aus“, erzählt sie, „ich finde es auch immer sehr interessant, wie sich andere Menschen kleiden.“ Diese Begeisterung ist ein Grund für sie gewesen, mit dem Modeln anzufangen. „Ich liebe es, in der Welt herumzukommen und neue Orte zu sehen“, schwärmt die Baden-Württembergerin, „aber das Schönste an diesem Job ist das Gefühl, wenn ich auf dem Catwalk laufe. Ich fühle mich als Teil eines großen Ganzen und repräsentiere eine bekannte Marke.“ Zum Schluss des Gespräches betont Sarah noch einmal, wie wichtig es ist, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und nach den eigenen Wünschen zu gestalten. „Das Leben ist wie ein Buch, für das du die Geschichten selbst schreibst.“

www.supermodelsconnect.com

Sarah Endres im Gespräch mit Tim von Lindenau,
aufgezeichnet von Stella Kirchner
Fotografie: Schmidt und Gorges

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Donnerstag, 12. Februar 2015

Mythos Zigarette

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Mythos Zigarette

Rauchen ist out – schon seit Jahren. Der Konsum von Zigaretten, Zigarren und Zigarillos schadet der Gesundheit, beschleunigt die Hautalterung, verfärbt die Zähne, belästigt alle in der Umgebung mit den Negativauswirkungen des Passivrauchens … Die Liste könnte endlos weiter gehen. Sich mit Glimmstängel in der Hand sehen zu lassen, ist längst nicht mehr angesagt. Unter visuellen Aspekten ist das jedoch schade, denn mit dem allmählichen Verschwinden der Tabakwaren stirbt auch eine ganz besondere Art der Modefotografie aus: die Zigaretten-Fotos. In diese Kategorie fällt eine Horst P. Horst-Porträtaufnahme der jungen Coco Chanel - ausgestreckt auf einer Chaiselongue mit Zigarettenstummel in der Hand. Ebenso wie ein Irving-Penn-Foto aus dem Jahr 1952, das Supermodel Lisa Fonssagrives im Profil zeigt - mit Dior-Hut, Martini und Zigarette.


Tabakwaren als Requisiten setzte auch Jean-Loup Sieff 1964 geschickt in Szene für ein Harper’s Bazaar-Modefoto, auf dem ein hellhäutiges weibliches Model ihren Zigarillo an der Zigarette eines dunkelhäutigen Männer-Models anzündet. In alten Hollywoodfilmen tauchen immer wieder glamouröse Raucher auf: Rita Hayworth als Gilda in schwarzer Satin-Robe mit Zigarette in der Hand, Audrey Hepburn als Holly Golightly mit überlanger Zigarettenspitze, Bogart und Bacall, die sich gegenseitig Feuer geben, … So gut die Gründe sein mögen, mit dem Rauchen aufzuhören, zumindest als Fotorequisiten sollten Zigaretten wieder ein wenig mehr in Mode kommen: Denn sie verleihen den Fotos Glamour, Sex-Appeal und eine Portion Verruchtheit.

Text: Vera Hohleiter
Fotografie: Michael J. Rüttger

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Montag, 9. Februar 2015

Die Idylle des Frühlings …

http://fashioners.de/pdf/fashioners_de_S34_01_02_15.pdf


Die Idylle des Frühlings …

Keine Lust mehr auf trübes Wintergrau? Dann wird es Zeit, sich von Clarins entführen zu lassen: in einen Garten voller blühender Blumen, betörender Düfte und strahlendem Sonnenlicht. Diese Eindrücke inspirierten die Make-up-Artists des französischen Unternehmens zu der neuen Frühjahrs-Linie „Garden Escape“. Dementsprechend stehen auch die Farben der Natur im Vordergrund dieser Kollektion: grün, rosa, sanfte Erdtöne. Federleichte Frühlingsgefühle vermitteln auch die Texturen der beiden Starprodukte von „Garden Escape“: Das Öl „Huile Confort Lèvres“ verwöhnt die zarte Haut der Lippen mit pflegenden Ölen aus Haselnuss, Mirabelle und Jojoba.


In diesem Frühling ist dieses Pflegeprodukt auch in der Nuance „Raspberry“ erhältlich: als limitierte Edition, die einen pinkfarbenen Schimmer auf die Lippen zaubert. Wer lieber mit einer größeren Auswahl an Farben spielt: „Eclat Minute Embellisseur Lèvres“ überzieht den Mund mit einem sinnlichen Wet-Look – und das nach Lust und Laune in insgesamt sechs faszinierenden Tönen. Doch nicht nur die Lippen erstrahlen in frühlingshafter Leichtigkeit, sondern auch die Wangen: mit dem Rouge „Blus Prodige“ im Farbton „Sweet Rose“. Die mineralische und pflanzliche Textur mit kostbarem Bambuspuder schenkt dem Teint lange anhaltendes Strahlen.

Text: Andrea Abrell
Fotografien: Clarins

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Montag, 2. Februar 2015

Rock-Style!

http://fashioners.de/pdf/fashioners_de_S35_01_02_15.pdf


Rock-Style!

Verzerrte Metal-Klänge tönen durch die Kneipe, in der Luft hängt ein Geruch von Leder, Bier und Zigarettenrauch. An der Bar steht eine Frau. In Gedanken versunken wartet sie auf ihr Getränk. Sie ist mit einer engen Lederhose, einem Metallica-Bandshirt und einer nietenbesetzten schwarzen Jacke bekleidet. Auf den Laufstegen und Bühnen dieser Welt ist ihr Stil legendär. Mehr noch: Rock ist Lifestyle pur! So heißt zum Beispiel das Thema der aktuellen Spring-Summer-Kollektion 2015 von Yves Saint Laurent „Psych Rock“. Damit bringt das Label eine Mischung aus Rockabilly, Gothic und Punk auf die internationalen Laufstege. Hier wird auch deutlich, wie viele unterschiedliche Stilrichtungen es in diesem Genre gibt. Der 50er-Jahre Rockabilly-Stil mit seinen Vintage-Kleidern und Retro-Schmuckstücken, der literarisch geprägte Gothic-Style und der gesellschaftskritische Punk sorgen für ausgefallene modische Vielfalt.


Nach und nach füllt sich die Bar. Es treffen Menschen mit den unterschiedlichsten Interpretationen des „Rock Chic-Looks“ ein. Schwarze enganliegende Lederkleider mit langen Reißverschlüssen, Bandshirts, Korsagen-Kleider mit bunten Motiven und ausgefallene Haarstylings bestimmen das Bild. Dieser rockige Stil wird von der Modewelt geliebt: Er ist die Inspiration in Schwarz.

Text: Stella Kirchner
Fotografie: David Weimann
Model: Rauna von Model district
Styling: Serena Jäkel
 Make Up: Nancy Wenz

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