Montag, 6. Juli 2015

European Fashion Academy | Wo im Paris des Südens die Trends von morgen entstehen

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European Fashion Academy | Wo im Paris des Südens die Trends von morgen entstehen

Seit jeher ist Buenos Aires als das „Paris des Südens“ bekannt. Doch nicht nur die alten Belle Epoque Häuser erinnern an das französische Vorbild, auch in der Fashion-Industrie haben beide Städte etwas gemeinsam. Dieses Potenzial hat auch Melissa Schleich erkannt. Die bekannte deutsche Modedesignerin hat ihre Wahlheimat Paris im Jahr 2011 verlassen, um auf der anderen Seite des Atlantischen Ozeans die „European Fashion Academy“ zu gründen - eine Talentschmiede für Modedesigner aus aller Welt. „Buenos Aires ist mit Sicherheit die wichtigste Modemetropole in Südamerika“, so die Institutsleiterin, „aber bisher gibt es hier, wie auch auf dem gesamten südamerikanischen Kontinent, noch relativ wenige Mode-Akademien.“ Diese Umstände haben die renommierte Designerin bereits im Jahr 2001 auf die Idee gebracht, die „European Fashion Academy“ ins Leben zu rufen. „In meiner Berufslaufbahn als Professorin habe ich schon über 1000 Schüler ausgebildet und konnte viele von ihnen an die großen Modehäusern wie Roberto Cavalli, Yves Saint Laurent, Prada, Armani, Moschino, Miss Sixty und Cloe vermitteln“, erklärt die passionierte Designerin begeistert.





Für die European Fashion Academy ist das Jahr 2015 ein bedeutsames Jahr. Denn Ende des Jahres wird der erste Jahrgang seine Ausbildung abschließen. Für die Zukunft ihrer Schüler hat die Leiterin bereits große Pläne: „Selbstverständlich helfen wir unseren Schülern dabei, den Sprung in die Arbeitswelt erfolgreich zu absolvieren“, so Schleich. „Viele von ihnen haben nicht nur Praktika absolviert, sondern konnten sogar schon eigene Kollektionen und Konzeptionen an große Kunden verkaufen. Die „European Fashion Academy“ ist eine Mischung aus Schule und Atelier. In verschiedenen Kursen lernen die Studenten in professioneller Umgebung alle Grundlagen kennen - von der Ideenfindung über die Zeichnung bis hin zur fertigen Ausführung.“ Die Arbeit der Studenten beschränkt sich dabei übrigens nicht allein auf Südamerika: Viele Schüler pendeln zwischen Buenos Aires und Paris. Dort stellen sie sich bei internationalen Modemarken vor, präsentieren ihre Entwürfe oder arbeiten mit Fotografen zusammen. „Kein Absolvent verlässt diese Schule ohne Kontakte“, so die Akademie-Gründerin. „Für mich ist es entscheidend, dass die Schüler vom ersten Tag an international und professionell arbeiten.“

www.europeanfashionacademy.com

Von Stella Kirchner
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